Research-Notiz

Mensch und Maschine hilft Kunden mit Software dabei, Produkte zu entwerfen, Gebäude zu planen und Fertigungsarbeiten vorzubereiten. Einen Teil dieser Software entwickelt das Unternehmen selbst; ein anderer Geschäftsbereich unterstützt Kunden beim Einsatz von Autodesk-Produkten. Die Ergebnisse vom 20. Oktober zeigen, dass sich diese Aktivitäten unterschiedlich entwickeln.

In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz mit eigener Software um 8,7% auf 93,44 Mio. €, während der operative Gewinn dieses Bereichs um 18% zunahm. Der Konzernumsatz wuchs um 6,9% auf 189,34 Mio. €, doch der operative Gewinn, gemessen am EBIT, sank um 0,7% auf 36,93 Mio. €.

Der Unterschied lag im Segment Digitalisierung: Belastungen aus dem Autodesk-Geschäft verringerten dort trotz höherer Umsätze den Rohertrag. Weil dieser Bereich weniger Gewinn beitrug, reichte der Fortschritt bei eigener Software nicht für ein Ergebniswachstum im Konzern.

Das Management erwartet ein stärkeres Schlussquartal und hält die untere Hälfte seines jährlichen Gewinnwachstumsziels noch für erreichbar. Das bleibt eine Prognose. Die nächsten Ergebnisse werden zeigen, ob der Druck im Autodesk-Geschäft weit genug nachlässt, damit das Wachstum eigener Produkte im Konzerngewinn stärker sichtbar wird.

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